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Studierendenparlament

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Erzieher

Generalverdacht gegenüber Erziehern

Mein Kind gebe ich doch nicht zu einem männlichen Erzieher.

Sexismus Level: Mutter ist die Beste

Der Anteil männlicher Erziehungspersonen, gerade im Kindergarten- und Grundschulbereich ist immer noch sehr gering. Neben den oft schwierigen Arbeitsbedingungen sind daran auch altbackene Rollenzuschreibungen schuld. Gemäß dieser Stereotype können nur Frauen Kinder richtig versorgen, männliche Erzieher sehen sich dem Generalverdacht ‚Kindesmissbrauch‘ ausgesetzt.

Fakt ist: Männliche Erzieher haben einen positiven Einfluss auf die betreuten Kinder und sind in der Lage, sich um körperliche wie seelische Bedürfnisse der Anvertrauten zu sorgen. Pädophile Täter suchen sich ihre Opfer meist im privaten Umfeld, viele Kindergärten und Grundschulen leisten Präventivarbeit. Die Tendenz, aufgrund überkommener Rollenbilder die halbe Bevölkerung als ungeeignet oder zumindest unerwünscht für ganze Berufsfelder abzuschreiben, ist in naturwissenschaftlich-technischen Berufen genauso beklagenswert wie in der Kita – Vorbilder aller Geschlechter in allen Berufsfeldern bieten den „lieben Kleinen“ sicher mehr Inspiration, ihre Stärken und Vorlieben zu entfalten.

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Weiterführende Links:

  • SZ Magazin (2014) „Nicht auf den Schoß nehmen!“ (Artikel)
  • welt.de (2017) „Wo besonders viele Männer in Kitas arbeiten“ (Artikel)
  • Koordinationsstelle Männer in Kitas (2017) „Generalverdacht“ (Artikel)

Termine zur Kampagne

  • Donnerstag, 19. April 2018 um 18:00 Uhr: Diskussionrunde "Sexismus - Gibt es bei uns nicht"
    Ort: Uni Campus, H25 (RW1)

  • Samstag/Sonntag, 21. & 22. April 2018: Blockveranstaltung zum Thema "Sexualisierte Gewalt"
    Ort: Uni Campus
    Anmeldung: chancengleichheit@uni-bayreuth.de

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Verantwortlich für die Redaktion: Ulla Eleonore Kaltenhauser

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