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Studierendenparlament

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Vergewaltigung

Täter-Opfer-Umkehr

Wer vergewaltigt wird, ist selbst daran schuld.

Sexismus Level: Arschloch

Den von sexualisierter Gewalt Betroffenen eine Mitschuld geben.

Hier sehr drastisch formuliert, aber leider ein Klassiker. Eine Art von Täter-Opfer-Tausch, bei dem den von Gewalt Betroffenen Schuld am Geschehenen gegeben wird. Wird oft auch so formuliert, also ob die Betroffenen durch ihr Verhalten oder ihre Kleidung einen Übergriff provoziert hätten. Wer so spricht, offenbart leider ein großes Maß an Empathielosigkeit und verkennt die Lage, in der sich Betroffene befinden vollkommen.

Sexuelle Gewalt geschieht häufig im Kontext von Machtverhältnissen und Abhängigkeiten. Betroffene sind mitunter extremer Angst und schwerer Gewalt ausgesetzt und werden nicht selten überrumpelt.

Mit einer solchen Argumentation wird Frauen  die Verantwortung für Gewaltakte zugeschoben, während die Tat als natürliches und hinzunehmendes Verhalten dargestellt wird.

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Weiterführende Links:

  • SZ.de (2016) „Ist eine Frau selbst schuld, wenn sie vergewaltigt wird?“ (Artikel)
  • derStandard.de (2017) „Sexuelle Gewalt: Frauen geben sich noch immer oft selbst die Schuld“ (Artikel)
  • Southern Connecticut State University (2017) „Rape Culture, Victim Blaming, and the Facts“ (Artikel)

Termine zur Kampagne

  • Donnerstag, 19. April 2018 um 18:00 Uhr: Diskussionrunde "Sexismus - Gibt es bei uns nicht"
    Ort: Uni Campus, H25 (RW1)

  • Samstag/Sonntag, 21. & 22. April 2018: Blockveranstaltung zum Thema "Sexualisierte Gewalt"
    Ort: Uni Campus
    Anmeldung: chancengleichheit@uni-bayreuth.de

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Verantwortlich für die Redaktion: Ulla Eleonore Kaltenhauser

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