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Studierendenparlament

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Betroffene

Übergriffe gegen Männer

Männer können nicht von Frauen vergewaltigt werden.

Sexismus Level: Macho

Natürlich können auch Männer sexualisierte Gewalt durch Frauen erleben, so wie Jungen und Mädchen sexualisierte Gewalt durch Erwachsene jeden Geschlechts erfahren oder Frauen als Täter*innen sexualisierter Gewalt gegenüber Frauen und Männern vorkommen. Statistische Unterschiede in der Häufigkeit machen die Erfahrung der Betroffenen nicht weniger schmerzhaft – im Gegenteil: überkommene Rollenvorstellungen, die Frauen per se als lieb, schwach und machtlos, Männer dagegen per se als machtvoll, wehrhaft und stark setzen, ignorieren reelle Abhängigkeits- und Machtverhältnisse. Vor allem aber erschweren es diese Stereotype den Betroffenen, Gehör und Gerechtigkeit zu finden. Berichten betroffene Männer über gegen sie gerichtete sexuelle Übergriffe, stoßen sie auf Unglauben oder werden in ihrer ‚Männlichkeit‘ in Frage gestellt, statt Unterstützung zu erfahren.

Erfahrungen von sexualisierter Gewalt kommen unabhängig vom Geschlecht vor – und für Betroffene ist es einerseits schwer und andererseits unglaublich wichtig, Gehör zu finden und Gerechtigkeit zu erfahren. Betroffene und Täter*innen sexualisierter Gewalt können Angehörige jedes Geschlechts sein. Fest steht aber:

Schuld sind immer die Täter*innen.

Plakat als PDF


Weiterführende Links:

  • Deutschlandfunk (2017) „Von Psychoterror bis Vergewaltigung. Wenn Männer Opfer häuslicher Gewalt werden.“ (Podcast)

  • ze.tt (2017) „Häusliche Gewalt gegen Männer – kaum thematisiert und doch präsent.“ (Artikel)

  • Zeit Online (2017) „Sexuelle Belästigung. Na, Süßer? (Artikel)


Termine zur Kampagne

  • Donnerstag, 19. April 2018 um 18:00 Uhr: Diskussionrunde "Sexismus - Gibt es bei uns nicht"
    Ort: Uni Campus, H25 (RW1)

  • Samstag/Sonntag, 21. & 22. April 2018: Blockveranstaltung zum Thema "Sexualisierte Gewalt"
    Ort: Uni Campus
    Anmeldung: chancengleichheit@uni-bayreuth.de

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Verantwortlich für die Redaktion: Martin Bens

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